Datum: 27.07.2026
Mittagsposition: Fahrtenbuch nachschlagen J
Das Wetter: huärrä geil (schweizerdeutsch für: Sonnenschein und windiger wind)
Titel/Überschrift: Der letzte Renntag (in der Sicht der 0-4)
Liebe Freunde Groß und Klein, heute Nacht fuhren wir eine kleine Halse ganz allein, ach wie Geil. Am Anfang war der Himmel von Wolken bedeckt und die Sterne haben sich dahinter versteckt. Doch was sehen wir dort am fernen Ort, eine weiße Kugel erhellt uns die See in der Nacht. Mit dem Wind der uns um die Ohren peitscht, fuhren wir mit ordentlicher Krängung fort. Die Nacht nun richtig klar, erscheinen uns die Sterne und vor allem der große Wagen so richtig klar. So segeln wir in den Morgen hinein und übergeben unsere Wache bei Ankündigung von Sonnenstein.
Am Vormittag von Jubel geweckt, denn rund um uns herum waren Schiffe und wir segelten vor denen weg. Doch so knurrt uns auch endlich mal wieder der Magen nach diesen turbulenten Vortagen, den der kann auch endlich mal wieder etwas vertragen und vor allem drin behalten. So saßen wir bei Curry, Reis und Pudding und machten uns bereit bei Sonnenschein am Tampen zu schreien.
Kaum an Deck da ging´s nicht lang und was sollen wir sagen, die Eendracht kann unser Heck in der Ferne betrachten und wurde gebührend mit einem 7-3-1 achtern liegen gelassen. So haben wir nun sogar etwas Zeit um unser Wissen zu verbessern und den ein oder anderen Knoten zu stecken. Siehe da der nächste Wegpunkt nun schon ziemlich nah, so machen wir uns klar für die letzte große Halse in diesem Rennen. So kam nun die nächste Wache mit dazu und wir drehten uns im Nuh.
Nein!, denn einfach wäre auch zu schön gewesen und die Alex wollte uns nochmals so richtig schwitzen sehn. So haben wir unser Bestes gegeben und überließen den Rest der nächsten Wach, puh nochmals Schwein gehabt.
Nein, das kann man doch so nicht sagen, denn die nächste Herausforderung stand bevor. Wir hatten unter Deck rutschen aller Art. So hört man in der Messe die Rufe hallen: „Katastrophenrolle her aber schnell“ und aßen dabei in lustigen Bewegungen. Um exakt 19:05 war es dann auch schon so weit, wir passierten die Ziellinie als 5. ach, wie ober Hammer geil. Wir wurden 5 overall von 17 (eigentlich mal 28) und in unserer Klasse A auch 5. von 10.
Da muss man schon mal sagen, liebe Freunde Groß und Klein, wir von der Alex sind die Besten auf diesem großen Teich.

