Datum: Freitag, 25.7.25
Mittagsposition: Im Hafen Båly
Das Wetter: Sonnenschein, 25 Grad C
Das Race ist vorbei und wir hatten nun viel Zeit für Sail Training. Zu jedem Wachwechsel wurde eine Halse gefahren, insgesamt fünf an diesem Tag. Erschöpft, aber glücklich und mit vielen neuen Erfahrungen fielen die Wachen in ihre Kojen.
Nachdem wir tagelang bei starker Krängung und viel Wind über die Nordsee gedüst sind, wurde es am nächsten morgen richtig friedlich. Bei aufgehender Sonne segelten wir ruhig den Schären von Norwegen entgegen.
Die Segel konnten wir noch lange stehen lassen, so dass wir die bizarre Landschaft unter grünen Segeln genießen konnten. Kurz vor der Einfahrt wurden mit All Hands die Segel geborgen, die Festmacherleinen ausgelegt, die Gandway vorbereitet. Im Hafen von Båly machten wir an der Pier fest. Mehrere Schiffe des Race lagen schon hier und es herrschte eine fröhliche Stimmung.
Nachdem das Schiff klar gemacht war, konnten wir die Aussicht auf das schöne verträumte Dorf genießen. Ein bißchen sieht es aus wie Bullerbü. Direkt neben der Alex ist ein Badesteg. Von hier kommt man in glasklares Wasser. Es gibt Liegestühle, eine Wiese und gegenüber einen Strand. Ein Volleyballfeld läd zum Spielen ein. Fast alle Alexsegler nutzen die Gelegenheit, im Wasser zu schwimmen. Mit dem Boot kommt man über einen schmalen Kanal in den Lenefjorden. Ein wunderschöner Fjord, der bis zu 220 m tief ist. Am Ufer steile Berghänge aus Felsformationen, auf denen vereinzelte Häuser stehen. Im Stundentakt fährt das Boot von der Alex zum Lenefjord, damit sich alle an diesem Anblick erfreuen können. Gegenüber von der Alex ist ein merkwürdiges Gebäude. Es wurde vermutet, dass es eine Skihalle sein könnte. Oder moderne Kunst? Nein, es ist ein Unterwasser- Restaurante. Morgen früh darf sich die Alex- Crew auf eine Führung durch das spannende Gebäude freuen.